zurück zur Startseite

Notwendige Fachkompetenz für Stresskompetenzen

Notwendige Fachkompetenz für Stresskompetenzen

Die Fortbildung zur/zum Trainer/in Multimodale Stresskompetenz und fachliche Qualifikation

Die Kurse in der allgemeinen und betrieblichen

Gesundheitsförderung (Primärprävention § 20 Abs. 1 und 2 SGB V) sollten hauptsächlich von Diplom-Psychologen/innen durchgeführt werden, weil sie über besondere Kenntnisse psychosomatischer Erkrankungen und auch über entsprechende verhaltenstherapeutische Interventionstechniken verfügen.

Die Fortbildung zur Kursleitung "Multimodale Stresskompetenz" umfaßt eine insgesamt 40-stündige Fortbildung mit zwei obligatorischen (je 16-stündig) und einer optionalen (mind. 8-stündig) Ausbildungseinheiten.

  • Der Erwerb von Grundkenntnissen der Stresskonzeptionen und Basiskompetenzen mit differenzierten Analyseverfahren, Wahrnehmungssensibilisierung, Problemlösestrategien und dem Aufbau eines Trainingskonzeptes bilden die erste 16-stündige Einheit.



  • Der zweite Block mit 16 UE enthält die Vermittlung methodisch-didaktischer Konzeptionen zur Arbeit in der Gruppe (optionale Elemente aus der Erwachsenenpädagogik, der Verhaltenstherapie, der klientenzentrierten Gesprächsführung, der suggestopädischen Methodik). Schwerpunkte sind die Erarbeitung von Problemlöse- und Kompetenzstrategien, von rational-emotiven und kognitiven Um- und Neubewertungen sowie mentalen Trainingsfor-men.



  • Weitere optionale, konzeptionskonforme Fortbildungsbausteine können bis zu 10 Stunden auf die Mindestfortbildungsdauer angerechnet werden. Beispiele

    Verschiedene Verfahren zur Selbstregulation und zur Erhöhung situations-spezifischer Stresskompetenz, Genußtraining, Selbsthypnose und suggestive Methoden, Bewegungsmeditation (Taiji/Qigong, Feldenkrais, Yoga), Konfliktmanagement, gesundheitsförderndes Ernährungsverhalten, Augentraining, Entspannung am Bildschirmarbeitsplatz, Selbstmanagement, Zeitmanagement, etc.)



  • Voraussetzung zum Erwerb des Qualifikationsnachweises Trainer/in "Multimodale Stresskompetenz" ist das Diplom in Psychologie sowie der qualifizierte Nachweis über die Kenntnisse zur Vermittlung von Entspannungsverfahren, wie z.B. der Qualifikationsnachweis der Psych. FG Entspannungsverfahren. Fachkräfte mit einer staatlich anerkannten Ausbildung im Bereich psycho-soziale Gesundheit, insbesondere mit Z-satzqualifikationen in der vorgesehenen Entspannungsmethode, können ebenfalls in Betracht kommen. Die Fortbildungsangebote siehe Fortbildungskalender der FG. Weitere Informationen sind über die Geschäftsstelle der FG zu beziehen.

    Autor
    Thomas Welker
    Römerstraße 21
    80801 München

    Aktuelles:

    Die nächste Tagung der FG-E, die zusammen mit der DG-E durchgeführt wird, findet wie gewohnt über den 1. Mai in Klappholttal/Sylt statt.

    ...zum Artikel


    Die aktuelle Zeitschrift der Psych. FG-E und der DG-E erscheint zum Preis von 14,50 € im Juli 2010.


    Der Fortbildungskalender 2010/2011 der DG-E ist erschienen.
    ...zum Kalender


    In der Wochenendausgabe der Frankfurter Rundschau vom 05./06. Juli 2008 wurde Dietmar Ohm zum Thema Stress, Stressbewältigung und Entspannungsverfahren interviewt.
    ... zum Artikel


     

     

    Im Deutschen Ärzteblatt PP, Heft 9, Sept. 2008, ist ein Überblicksartikel über Entspannungsverfahren und Hypnose erschienen. Die Psychologische Fachgruppe Entspannungsverfahren wird dort u. a. vorgestellt.
    ... zum Artikel


    Den aktuellen 2008er Präventionsleitfaden der Krankenkassen und die Stellungnahme der Psych. FG zum alten Leitfaden finden Sie hier.


    Deutsch      Englisch
    Email an die FG
    © 2010 Psych. FG Entspannungsverfahren
         zum Seitenanfang